GeriNach mehreren Wochen Trainingslager in Südafrika bestritt Géraldine Frey am vergangenen Samstag ihren ersten Wettkampf im neuen Jahr. An der für die Schnelligkeit so wichtigen Wärme, konnte Sie unter anderem mit Mujinga Kambundji, dem Aushängeschild des Schweizer Frauensprints, trainieren. Aufgrund der hohen Belastungen der letzten Wochen, durfte man ein Fragezeichen hinter die Form von Géraldine setzen. Ist sie bereits genug erholt oder spürt sie die vielen Trainings noch in ihren Knochen? Géraldine zeigte, dass sie bereits für die Indoor-Saison ist. An den Start ging Géraldine über 60m sowie 60m Hürden. Über die flache Sprintdistanz gelang es ihr zwei Mal ihre persönliche Bestleistung aus dem Vorjahr zu unterbieten.  In 7.61 konnte sie sich für den Finallauf der schnellsten acht qualifizieren. In diesem Lauf konnte Sie mit 7.63s ihre Zeit nochmals bestätigen. Neben der von ihr favorisierten 60m-Strecke, ging Géraldine auch über 60m Hürden an den Start.

 In 8.79s unterbot Sie die Limite für die kommenden Schweizermeisterschaften vom 17. – 18. Februar. Alles in allem ein geglückter Auftritt, welcher ihr auch das nötige Selbstvertrauen geben dürfte. Neben Géraldine Frey, ging auch Ronja Wengi an den Start. Über die Hürden lief es ihr nicht wie gewohnt, bekundete sie Mühe mit dem Rhythmus und schaffte es nicht ins Ziel. Im Weitsprung zeigt Ronja dagegen einmal mehr, dass Sie zu den besten in ihrem Alter gehört. In 5.31m blieb sie zwar unter ihrer Bestleistung, klassierte sich jedoch als zweitbeste ihrer Kategorie. Es scheint so als ob sich das Wintertraining bei den LKZ-Athleten auszahlt, machen doch die Leistungen der LKZ-Athleten Lust auf mehr.