NEWS 2017

IMG 3644Die 24 Teams, welche für den LKZ am diesjährigen Quer durch Zug an den Start gingen, kamen wie bereits die letzten Jahre, einmal mehr in den Genuss von Postkartenwetter. Den LKZ-Athleten gelang es sechs Mal auf das Podest zu laufen und dabei einen Sieg zu erzielen.

Die LKZ-Mannschaft der Mixed-Kategorie der Aktiven gehört seit Jahren zu den Gejagten. Es sollte auch in diesem Jahr so bleiben, gelang es doch Williamson, Magaldi, Kannewischer, Furer, Ayer und Frey den Sieg zum sechsten Mal in Folge zu holen. Obwohl die Mannschaft durch den kurzfristigen Ausfall von Silke Lemmens (Fuss übertreten) nochmals umgestellt werden musste, liessen die sechs Athleten nichts anbrennen und gewannen mit mehr als einer Sekunde Vorsprung und einer Zeit, welche lediglich 1.3 Sekunden hinter dem Streckenrekord liegt.

 Bericht von Jan Mühlethaler

006 Hertiallmend 1Die Schweizer Staffelmeisterschaften 2020, erfreulicherweise organisiert vom LK Zug, finden im Stadion Hertiallmend statt. Das hat die Delegiertenversammlung von Swiss Athletics am Samstag, 24. März in Sion entscheiden. Der Leichtathletik Klub Zug, vertreten durch seinen Präsidenten Martin Fellmann und seinen Wettkampfchef Jan Mühlethaler, trat in einer Kampfwahl gegen den LC Frauenfeld und den BTV Aarau an. Die Delegierten entschieden sich deutlich (mit über 90 Stimmen Vorsprung auf den nächsten Konkurrenten) für Zug – und damit für ein Geburtsgeschenk an den LK Zug. Denn der Stadtzuger Leichtathletikverein wird im Jahr 2020 seinen 75. Geburtstag feiern.

 

U: Du konntest im letzten Jahr als erste LKZ-Athletin eine Medaille an internationalen Meisterschaften ergattern. Wenn du mit ein wenig Distanz zurückschaust. Welches sind die bleibenden Eindrücke? Was nimmst du mit von dieser Junioren EM?

geri bronze G: Für mich war die Junioren-EM in Bydgoszcz, nach der U18-EM in Eskilstuna bereits die zweite internationale Meisterschaft bei den Junioren. Was ich an solchen Anlässen immer wieder speziell finde ist, dass die Gegnerinnen, welche ich bei Meetings in der Schweiz habe, plötzlich zu Teamkameradinnen werden und man sich gegenseitig an den Leistungen der anderen erfreut. Speziell in diesem Jahr war sicherlich, dass wir mit unserer 4x100m-Staffel in einer gewissen Favoritenrolle waren und dementsprechend von uns auch etwas erwartet wurde. Zusätzlich startete ich in Bydgoszcz auch zum ersten Mal in einer Einzeldisziplin. Beim Einzelstart wurden mir dann auch gewisse Grenzen aufgezeigt. Ich war extrem nervös und fast schon ein wenig überfordert. Im Nachhinein war dies vielleicht gar nicht so schlecht, hat mich doch dieses Erlebnis für die Staffel ein wenig auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt. Nachdem wir uns mit der besten Zeit für den Final qualifizierten und dort Bronze holten, war unmittelbar nach dem Lauf schon eine kleine Enttäuschung vorhanden. Mit ein wenig Abstand waren wird jedoch über diese Medaille super happy, wissen wir doch alle, dass in der Staffel extrem viel zusammenpassen muss und auch entsprechend viel schief gehen  kann.

 

 U: Auf diese Saison hin, hat sich bei dir privat vieles verändert. Kannst du uns etwas dazu erzählen:

 G: Ich habe letzten Herbst mein Pharmazie-Studium an der ETH begonnen, welches mich geistig fordert. Wir haben an der ETH relativ viele Vorlesungen und Übungsstunden, so dass meine Woche ziemlich ausgebucht ist. Es hat eine Zeit gebraucht bis, sich das Ganze ein wenig eingespielt hat und ich die Woche möglichst effizient planen konnte. Im ersten Studienjahr finden sämtliche Prüfungen im kommenden August statt. Ich muss dann in diesem Monat den Fokus vor allem auf das Studium richten.

 

U: Wie gut kannst du aktuell Studium und Sport unter einen Hut bringen? Wie klappt das Zeitmanagement?

 G: Wie bereits erwähnt hat sich das inzwischen gut eingependelt. Dank meinem Trainer Lucio Di Tizio bin ich auch bezüglich Trainingsort und Trainingszeit relativ flexibel. Manchmal trainiere ich im Letzigrund, manchmal auf der Herti Allmend. Je nach dem was gerade besser in meinen Zeitplan passt.

 

U: Kommen wir zum Training: Wie sieht deine Trainingswoche so aus?

 G: Im Vergleich zu letzter Saison trainiere ich nicht unbedingt mehr. Ungefähr absolviere ich so um die fünf Trainings pro Woche. Bis jetzt hat es sich ungefähr so eingespielt, dass ich montags in Zürich trainiere, dienstags und freitags ein Krafttraining absolviere und am Donnerstag ein selbständiges Training mache. Am Samstag möchte ich wieder vermehrt im Kreise des LKZ auf der Herti-Allmend trainieren.

 

U: Im Vergleich zum letzten Winter, was hast du trainingstechnisch verändert?

 G: Ich denke, dass ich noch mehr den Fokus auf die Technik lege mit dem Ziel einen flüssigeren Schritt zu entwickeln und mehr aus den Füssen zu arbeiten. Zusätzlich arbeiten wir intensiver im Kraftbereich, in welchem ich immer noch Luft nach oben habe.

 

U: Deine Hallensaison war ein regelrechter Steigerungslauf. Wie ist dir das gelungen?

 G: Ich hatte bereits von Beginn weg ein gutes Gefühl und konnte in jedem Rennen dazulernen. Besonders in der fliegenden Phase habe ich einen immer besseren Mix zwischen Explosivität, Anspannung und Lockerheit gefunden.

 

U: Was bedeutet Dir die erste Medaille bei den Aktiven?

 G: Ich muss schon sagen, dass ich diese Medaille ganz und gar nicht erwartet habe. Es war schon speziell, dass ich mein erstes Podium bei den Aktiven über die Hürden geholt habe. Dies  motiviert mich natürlich extrem die Hürden vermehrt zu verfolgen. Wer weiss, was vielleicht mit mehr Hürdentraining drin liegt?

 

U: Wirst du nun vermehrt Hürden laufen?

 G: Ich werde die Hürden sicherlich wieder mehr ins Training einbauen. Ich schätze bei den Hürden sehr, dass meine Erwartungshaltung tiefer ist und ich somit weniger verbissen zu Werke gehe. Die Hürden können für mich auch dann Sinn machen, wenn ich beispielsweise einen vollen Kopf vom Studium habe und Abwechslung suche.

 

U: Wie sieht deine Planung für die Freiluftsaison aus?

 G: Grundsätzlich plane ich die erste Saisonhälfte ganz normal mit den üblichen Meetings. Da ich neu im Staffelprojekt der Frauen involviert bin, ergibt sich für mich vielleicht auch das eine oder andere Mal, dass ich bei den ganz Grossen mitlaufen darf. Da ich im August meine Prüfungen schreiben werde, kann ich in diesem Monat wahrscheinlich weniger an Wettkämpfen teilnehmen. Von den Disziplinen her, werde ich vor allem auf 100m du 100m Hürden setzen und vielleicht spontan, resp. aus dem Training heraus auch mal 200m laufen. Über Ostern werde ich mit meinem Freund nach Rom in ein Trainingslager fahren. Sehr gerne wäre ich auch ins Frühlingstrainingslager des LKZ gekommen. Aus terminlichen Gründen findet dies für mich jedoch eine Woche zu früh statt.

 

U: Du hast das Staffelprojekt der Frauen erwähnt. Kannst du uns mehr dazu erzählen?

 G: Ich bin neu im Staffelprojekt der Frauen. Dieses wird geleitet von Raphael Monachon, welchen ich bereits aus Junioren-Zeiten her kenne. Es wird unterschieden zwischen einem A-Kader und einem B-Kader. Ich bin im A-Kader. Im B-Kader sind vor allem Sprinterinnen aus der U23-Kategorie, welche so an die Staffel herangeführt werden sollen. Wir hatten einen Teambuilding-Event in Sonceboz in der Nähe von Magglingen. Am Morgen hatten wir eine Teamsitzung, am Nachmittag durften wir bei Ragusa selber Schokolade herstellen. Die Ziele des Staffelprojektes sind die Europameisterschaften und in zwei Jahren die olympischen Spiele. Ich freue mich darauf mit den Frauen der Aktiv-Kategorie Staffel laufen zu dürfen.

 

U: Nochmals herzliche Gratulation zu deiner Hallensaison. Abschliessende Frage: Wirst du am Quer durch Zug am Start sein:

 G: Natürlich werde ich am Start sein. Ich freue mich bereits jetzt darauf mit meinen LKZ-Kolleginnen durch die Zuger-Altstadt zu sprinten.

 

 geri medaille

 

 

 

 

 Berichte von M. Gisler und P. Fässler

Die U10 und U14-Athleten starteten am Regionalfinal des UBS-Kids Cup in Willisau. Obwohl beide Teams die Qualifikation für den Schweizer-Final verpassten, dürfen die jungen Athleten stolz auf Ihre Leistung sein:

 

 

Ausschreibung TL

 

Vom 14. bis 21.4.2018 findet das traditionelle Frühjahrstrainingslager (U18 und älter) des LK Zug statt. In diesem Jahr geht es in das 4**** Hotel Park Plaza in Medulin (Kroatien). Die Reise wird in Kleinbussen und Privatautos erfolgen.

 

Die Kosten (Unterkunft mit Vollpension inkl. Getränke, Spa, Reise und Anlagenbenutzung, Leiterkosten) betragen Fr. 660.--!

 

Anmeldeschluss: 28.Februar 2018 an Jürg Meile

 

Einzahlung LK Zug: IBAN CH83 0078 7007 7188 0580 8

 

 

hallensm18An wohl einer der erfolgreichsten Hallenschweizermeisterschaften der letzten Jahre, welche mit den grossartigen Schweizer Rekorden von Mujinga Kambundji und Lea Sprunger in die Geschichtsbücher eingehen wird, waren für den LKZ die beiden Sprintspezialistinnen Frey und Lemmens am Start. Obwohl die Bezeichnung „Sprintspezialistin“ für Géraldine Frey ein bisschen zu unpräzis ist, gewann sie doch ausgerechnet über die Hürden und nicht über die flache Distanz ihre erste Aktive-Medaille.

 

Anlässlich der Indoor Nachwuchs-Schweizermeisterschaften trafen sich vergangenes Wochenende die besten Nachwuchsathleten der Schweiz im Athletikzentrum St. Gallen. Obwohl die LKZ Nachwuchsathletinnen unglücklich in den Wettkampf starteten, resultierten erfreulicherweise zwei Medaillen.

Nach dem geglückten Saisoneinstieg konnte sich Géraldine Frey beim Hallenmeeting in Sindelfingen erneut steigern. Auf der offiziellen Homepage des Schweizerischen Leichtathletikverband wird ihre Leistung wie folgt kommentiert:

 Bei den Frauen war Géraldine Frey (LK Zug) in 7,54 Sekunden als Dritte die schnellste Schweizerin. Damit unterbot die Bronze-Gewinnerin über 4×100 m an der letztjährigen U23-EM in Bydgoszcz (POL) ihren persönlichen Bestwert um nicht weniger als 7 Hundertstel und stellte ihre starke Verfassung unter Beweis.

 Mit der in Sindelfinge erzielten Zeit belegt Géraldine in der Bestenliste aktuell den vierten Platz aller bisher gestarteten Schweizerinnen. In dieser Verfassung muss für Sie die Finalqualifikation an den Schweizermeisterschaften vom 17. & 18. Februar das klare Ziel sein.

 

 Bericht von L. Condrau & A. Brunnschweiler

Am erfolgreichen Nachwuchsprojekt des Schweizerischen Leichtathletikverbands nehmen regelmässig auch dieimage2 Nachwuchsathleten des Leichtathletikklub Zug teil. So auch vergangenem Sonntag: Am Vormittag hat es mit grossem Einsatz für die U14 Mädchen unter 13 Mannschaften zu einem 5. und 8. Rang gereicht. Die beiden Teams bei der Mixed- Kategorie U14 haben noch besser abgeschnitten. Rang 2 und Rang 5! Hier die Mannschaft auf dem Silberpodest.

GeriNach mehreren Wochen Trainingslager in Südafrika bestritt Géraldine Frey am vergangenen Samstag ihren ersten Wettkampf im neuen Jahr. An der für die Schnelligkeit so wichtigen Wärme, konnte Sie unter anderem mit Mujinga Kambundji, dem Aushängeschild des Schweizer Frauensprints, trainieren. Aufgrund der hohen Belastungen der letzten Wochen, durfte man ein Fragezeichen hinter die Form von Géraldine setzen. Ist sie bereits genug erholt oder spürt sie die vielen Trainings noch in ihren Knochen? Géraldine zeigte, dass sie bereits für die Indoor-Saison ist. An den Start ging Géraldine über 60m sowie 60m Hürden. Über die flache Sprintdistanz gelang es ihr zwei Mal ihre persönliche Bestleistung aus dem Vorjahr zu unterbieten.  In 7.61 konnte sie sich für den Finallauf der schnellsten acht qualifizieren. In diesem Lauf konnte Sie mit 7.63s ihre Zeit nochmals bestätigen. Neben der von ihr favorisierten 60m-Strecke, ging Géraldine auch über 60m Hürden an den Start.