IMAG1348IMG-20161008-WA0000Am 1. Oktober reisten die Leiter und der Vorstand nach Chur zum jährlichen Weekend, welches als Lohn für die getane Arbeit dient. Dieses Jahr organisierte der Präsident höchstpersönlich das Weekend. Früh ging es los damit wir pünktlich um 10:15 Uhr in Versam bei der Kanuschule sind. Dort wurden wir von drei Leitern der Schule instruiert. Mit Neoprenanzug und Schwimmweste packten wir unsere Funyaks zur vormittäglichen Einschulung. Funyaks sind aufgeblasene Kajaks, die aber viel einfach zu handhaben sind.

Nach dem obligaten Taucher in den kalten Vorderrhein konnten wir erste Paddelversuche starten. Den Flussabschnitt hinunter quer durch die Strömung ins Kehrwasser.

Nass und hungrig gab es ein einfaches aber gutes Mittagessen, Würste vom Grill mit Brot und Kartoffeln dazu warmer Tee.

 

Am Nachmittag wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Je fünf Personen mit Leiter machten wir uns auf die 10 Kilometer den Vorderrhein hinunter zu Paddeln. Zwei machten es sich etwas schwieriger und versuchten sich an einem richtigen Kajak. Die Funyaks sind einiges einfacher und erlauben auch Spässchen wie Rammen, Anspritzen etc. Mit viel Mühe schafften es dann auch zwei sich gegenseitig kentern zu lassen. In Reichenau angekommen bestiegen wir den Zug und fuhren zurück nach Versam. Dort gaben wir die Neoprenanzüge und Westen zurück und verabschiedeten uns von der Kanuschule Versam.

Auf die Autos aufgeteilt fuhren wir nach Chur ins Hotel City West. Dort konnten wir kurz Verschnaufen und Duschen bevor es zum gemeinsamen Nachtessen in der Churer Altstadt ging. Das Essen im Restaurant Stern war sehr gut, da wir aber alle doch ziemlich müde vom Funyaken waren, gab es wenige, die noch weiter zogen um einen Schlummerdrink zu nehmen.

Am Sonntag gab es im Hotel Frühstück bevor wir gestärkt losfuhren. Von der Talstation in Chur ging es hoch auf den Brambrüesch. Oben mitten im Nebel angekommen fassten wir nach einer kurzen Einführung die Bikeboards. Die haben vorne ein und hinten zwei Räder und sind daher für jeden fahrbar. Um die Kuhfladen herumkurvend an den Kühen vorbei liessen wir freien Lauf. Mit teils kalten Fingern aber doch bei allen ein Lachen auf dem Gesicht kamen wir heil an der Mittelstation an, wo wir die Bikeboards zurückgeben mussten. Wieder unten in Chur angekommen verabschiedeten wir uns mit Vorfreude auf das nächste Jahr.